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Meeresleben

 

Das Zusammentreffen von Klippen, Höhlen, Schiffswracks und Felsbänken, von sandigen und felsigen Meeresböden hat zur Folge, dass Flora und Fauna in den maltesischen Gewässern äußerst vielfältig sind. Es ist unmöglich, sie alle aufzuführen. Die Wracks haben in jüngerer Zeit als künstliche Riff-Lebensräume vielen Arten eine neue Heimat gegeben, was sie zu hervorragenden Tauchplätzen macht.

Die Arten, die man normalerweise sieht, sind Zackenbarsche, Stachelmakrelen, verschiedene Brassenarten, Kraken, Tintenfische, fliegende Fische, Knurrhähne, Stachelrochen, Schattenfische, Dorsche, Meerbarben, Papageienfische und hin und wieder eine Muräne. Die felsigen Strukturen  der Unterwasserküste bieten auch Aalen ideale Lebensbedingungen, doch zu sehen sind sie fast nur bei Nachttauchgängen.

Die Chance, großen Raubfischen zu begegnen, ist sehr gering. Hin und wieder bekommt man Thunfische, Delphine und Bonitos zu Gesicht; allerdings trifft man diese großen Fische eher im Winter an. Dann suchen sie, vom warmen Wasser angezogen, die Nähe der Küste.

Gelegentlich wird der John Dory gesichtet - auch er vor allem im Winter, da er normalerweise in größeren Tiefen lebt. Korallen findet man an Felsbögen, Riffs und Höhlen. Sie glühen in wunderbaren Orange- und Rosatönen und sind vor allem bei Nacht hervorragend zu fotografieren.

Einige Meeresbewohner mit gefährlichen, möglicherweise giftigen Borsten und Stacheln darf man nur betrachten und keinesfalls berühren. Seien Sie auf der Hut vor dem Skorpionfisch, vor Borstenwürmern, Seeigeln und dem Stachelrochen. Wenn Sie auf eines dieser Tiere treten oder es versehentlich berühren, suchen Sie einen Arzt auf. Von Ihrem Alter und Ihrer allgemeinen körperlichen Verfassung hängt es ab, wie gut Sie die Verletzung verkraften.

Wenn Sie mehr über Maltas Schiffswracks und das Leben im Meer erfahren wollen, wenden Sie sich bitte per E-Mail unter  info@marinefoundation.org an die Malta Marine Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz von Maltas bedrohten Meereslebensräumen verschrieben hat. Auf http://www.marinefoundation.org/  können Sie die Webseite dieser Organisation besuchen.



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