Die "Three Cities"

Die Drei Städte bieten einen ganz besonderen Einblick in Geschichte und Gegenwart Maltas. Als ein von Touristen wenig besuchter Ort sind sie gewissermaßen ein Stück unverfälschter Lebensart und bieten zugleich Einblick in Maltas Geschicke als Seefahrernation.

Die Drei Städte können mit Recht behaupten, Wiege der maltesischen Geschichte zu sein. Vittoriosa, Senglea und Cospicua waren nahezu allen Völkern, die je auf den Inseln siedelten, Wohnstatt und Festung.

Die Häfen in ihren Buchten werden bereits seit phönizischen Zeiten genutzt: Die Docks sorgten stets für den Lebensunterhalt der Menschen, machten sie aber auch immer verletzbar, wenn sich die maltesischen Herrscher mit anderen im Krieg befanden. Als erste Heimstatt der Ritter des Hl. Johannes, sind die Paläste, Kirchen, Forts und Bastionen der Drei Städte um einiges älter als die von Valletta.

Die Menschen hier feiern Feste und Feiertage wie sonst nirgends auf den Inseln. Zu den spektakulärsten Veranstaltungen gehört Ostern mit seinen Prozessionen, bei denen Statuen des „Wiederauferstanden Christus“ im Laufschritt durch menschengesäumte Straßen getragen werden.


Cospicua (Bormla)

Cospicua


Senglea (L-Isla)

Senglea


Vittoriosa (Il-Birgu)

Vittoriosa