Die ersten Siedler

Ungefähr 750 v.Chr. besiedelten die Phönizier Malta. Diese Seemacht, die auf Handel und Gewerbe gründete, bezeichnete die Insel als Maleth, was „Zuflucht“ bedeutet. Die Phönizier waren ein hoch zivilisiertes Volk, das die maltesischen Inseln als Station seiner Handelsrouten nutzte – in etwa wie die Verwendung als Umschlaghafen, die sich hier Jahrhunderte später entwickelte.

Die Karthagische Zeit in Malta begann ungefähr im Jahr 480 v.Chr. Karthago war eine von den Phöniziern gegründete Stadt an der Nordküste Afrikas, im heutigen Tunesien. Die Karthager herrschten rund zweieinhalb Jahrhunderte über Malta. Während dieser Zeit bauten die Einwohner vor allem Oliven und Johannisbrot an und stellten auch einige Textilien her.  

Die Karthager mussten die Inseln an die Römer abtreten, die im Zweiten Punischen Krieg 218 v.Chr. die Kontrolle über Malta erlangten.